Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Papervoid Graphics – Patrick Förster

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Patrick Förster, handelnd unter Papervoid Graphics, nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt, und dem Auftraggeber über Grafikdesign- und Webdesign-Leistungen.

Grafikdesign-Leistungen umfassen insbesondere die Erstellung von Logos, Corporate Designs, Print- und Digitalmaterialien, Bannern, Flyern, Social-Media-Grafiken, T-Shirt- und Merch-Designs sowie sonstigen grafischen Gestaltungen.

Webdesign-Leistungen umfassen insbesondere die Konzeption, Gestaltung und Erstellung von Websites, die Umsetzung mit Content-Management-Systemen wie WordPress, die Einrichtung und Anpassung von Themes und Plugins sowie die im jeweiligen Angebot ausdrücklich vereinbarten technischen Leistungen.

Maßgeblich für den jeweiligen Leistungsumfang sind das individuelle Angebot und die darin vereinbarten Leistungen. Abweichende Vereinbarungen bedürfen einer Bestätigung in Textform.

2. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines individuellen Angebots durch den Auftraggeber und die Bestätigung durch den Auftragnehmer zustande. Die Annahme kann insbesondere per E-Mail oder in einer anderen Form erfolgen, die eine eindeutige Zuordnung der Erklärung ermöglicht.

Änderungen und Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer Bestätigung in Textform.

3. Leistungen

3.1 Grafikdesign

Der Auftragnehmer erbringt die im Angebot beschriebenen Gestaltungsleistungen. Der konkrete Lieferumfang, insbesondere Dateiformate, Anzahl der Entwürfe, Verwendungszwecke und gegebenenfalls zusätzliche Leistungen, wird im jeweiligen Angebot festgelegt.

Die Arbeiten an Grafikdesign-Aufträgen beginnen grundsätzlich nach Eingang der vollständigen vereinbarten Vergütung, sofern im Angebot keine andere Zahlungsregelung vereinbart wurde.

3.2 Webdesign

Der Auftragnehmer erbringt die im angenommenen Angebot vereinbarten Leistungen zur Konzeption, Gestaltung und technischen Umsetzung einer Website. Dazu können insbesondere die Einrichtung von WordPress, die Gestaltung von Seiten und Unterseiten, die Einbindung bereitgestellter Inhalte sowie die Einrichtung vereinbarter Funktionen gehören.

Der genaue Umfang der Website, die Anzahl der Unterseiten, enthaltene Funktionen, Korrekturrunden, technische Leistungen und gegebenenfalls einzubindende externe Dienste ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen, zusätzliche Funktionen, zusätzliche Unterseiten, nachträgliche Erweiterungen oder grundlegende Änderungen des freigegebenen Konzepts können gesondert angeboten und berechnet werden. Zusätzliche Kosten werden vor Ausführung mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Der Beginn der Webdesign-Arbeiten erfolgt nach Eingang der vereinbarten Anzahlung und nach Bereitstellung der für den Projektstart erforderlichen Informationen und Materialien.

4. Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die vereinbarte Leistung erforderlichen Inhalte, Logos, Texte, Bilder, Zugangsdaten und sonstigen Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.

Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass er über die erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Materialien verfügt und diese für den vereinbarten Zweck verwendet werden dürfen.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, Entwürfe, Zwischenstände und Rückfragen zeitnah zu prüfen beziehungsweise zu beantworten. Verzögerungen aufgrund fehlender Materialien, ausstehender Rückmeldungen oder nicht bereitgestellter Zugänge können den Projektzeitplan entsprechend verschieben.

Bei Webdesign-Projekten prüft der Auftraggeber die bereitgestellten Inhalte und die fertige Website insbesondere auf inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und die gewünschte Darstellung. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bei Mängeln bleiben hiervon unberührt.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise. Sofern im Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde, gelten folgende Zahlungsbedingungen:

5.1 Grafikdesign

Grafikdesign-Aufträge werden grundsätzlich per Vorkasse abgerechnet. Die vereinbarte Vergütung ist vor Beginn der Arbeiten vollständig zu bezahlen. Die Zahlung erfolgt auf das in der Rechnung angegebene Konto beziehungsweise über die vereinbarte Zahlungsmethode.

5.2 Webdesign

Webdesign-Projekte werden grundsätzlich in zwei Teilzahlungen abgerechnet:

  1. 50 % Anzahlung: Die erste Hälfte der vereinbarten Gesamtvergütung wird nach Auftragserteilung und Rechnungsstellung fällig. Die Arbeiten beginnen nach Eingang der Anzahlung und nach Bereitstellung der erforderlichen Projektmaterialien.
  2. 50 % Restzahlung: Die zweite Hälfte der vereinbarten Gesamtvergütung wird nach Fertigstellung und Online-Stellung der vereinbarten Website sowie nach Rechnungsstellung fällig.

Die Rechnungen sind innerhalb der jeweils auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu begleichen.

Zusätzliche, nicht vom ursprünglichen Angebot umfasste Leistungen werden gesondert vereinbart und abgerechnet.

Zwingende gesetzliche Rechte des Auftraggebers, insbesondere bei Mängeln, sowie gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt.

6. Korrekturen und Änderungswünsche

6.1 Grafikdesign

Bei Grafikdesign-Aufträgen sind grundsätzlich drei Korrekturrunden pro Design im vereinbarten Preis enthalten, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde. Weitere Korrekturen können gesondert berechnet werden.

6.2 Webdesign

Der Umfang der im Webdesign-Angebot enthaltenen Korrekturen richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sofern dort keine abweichende Regelung getroffen wurde, sind bis zu drei Korrekturrunden für die vereinbarte Gestaltung enthalten.

Korrekturen dienen der Anpassung der vereinbarten Leistung. Neue Funktionen, zusätzliche Unterseiten, zusätzliche Inhalte oder grundlegende Änderungen eines bereits freigegebenen Konzepts gelten nicht automatisch als enthaltene Korrektur. Sie können gesondert angeboten und berechnet werden. Zusätzliche Kosten werden vor Ausführung mit dem Auftraggeber abgestimmt.

7. Nutzungsrechte und Urheberrecht

Die vom Auftragnehmer erstellten Designs, Entwürfe, Grafiken und sonstigen urheberrechtlich geschützten Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Zahlung der vereinbarten Vergütung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen urheberrechtlich geschützt.

Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte. Bei Grafikdesign-Leistungen beziehen sich diese auf die vereinbarte Nutzung, beispielsweise in Printmedien, auf Websites oder in sozialen Medien.

Bei Webdesign-Leistungen erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte an den individuell erstellten Arbeitsergebnissen. Umfang und Zweck der Nutzung richten sich nach der vertraglichen Vereinbarung.

Eine Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf einer entsprechenden Vereinbarung, soweit eine solche nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlich ist.

Für Software, Themes, Plugins, Schriftarten, Bilder und sonstige Drittanbieter-Komponenten gelten gegebenenfalls gesonderte Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Solche Lizenzen sind nur dann in der vereinbarten Vergütung enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

8. Hosting, Domains und Drittanbieter

Laufende Kosten für Hosting, Domains, Premium-Plugins, externe Dienste und sonstige Drittanbieter-Leistungen sind nicht Bestandteil der Webdesign- Vergütung, sofern sie nicht ausdrücklich im Angebot aufgeführt sind.

Der Auftragnehmer kann die Einrichtung und Einbindung solcher Dienste im vereinbarten Umfang übernehmen. Soweit der Auftraggeber selbst Verträge mit Hosting-Anbietern oder sonstigen Drittanbietern abschließt, ist er für die Einhaltung der jeweiligen Vertrags- und Lizenzbedingungen verantwortlich.

Für Verfügbarkeit, Änderungen, Preisänderungen oder Ausfälle von Drittanbieter-Diensten gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung des Auftragnehmers für eigenes Verschulden bleibt unberührt.

9. Fertigstellung und Online-Stellung von Websites

Nach Fertigstellung wird die Website entsprechend der vertraglichen Vereinbarung auf der vorgesehenen Domain oder einer vereinbarten Testumgebung bereitgestellt.

Die Online-Stellung erfolgt im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs. Der Auftraggeber stellt erforderliche Domain-, Hosting- und sonstige Zugänge rechtzeitig bereit, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vom Auftragnehmer übernommen wurden.

Die Online-Stellung lässt gesetzliche Rechte des Auftraggebers bei Mängeln unberührt. Festgestellte Mängel sind möglichst konkret zu beschreiben, damit eine Prüfung und gegebenenfalls Nachbesserung erfolgen kann.

10. Haftung

Es gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen. Der Auftragnehmer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften insbesondere für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sonstige Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen und ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Eine Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt. Der Auftragnehmer haftet nicht für Fehler, die ausschließlich durch vom Auftraggeber bereitgestellte fehlerhafte Inhalte oder durch Drittanbieter verursacht werden, soweit der Auftragnehmer diese nicht zu vertreten hat.

11. Stornierung, Kündigung und Projektabbruch

Für die Beendigung eines Auftrags gelten die gesetzlichen Bestimmungen sowie gegebenenfalls die individuell vereinbarten Vertragsbedingungen.

Bei einer Beendigung des Auftrags nach Beginn der Arbeiten werden die bis dahin erbrachten Leistungen und gegebenenfalls gesetzlich geschuldete Vergütungsansprüche nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften abgerechnet. Bereits geleistete Zahlungen werden dabei berücksichtigt.

Ein pauschaler Anspruch auf Einbehaltung sämtlicher bereits geleisteter Zahlungen wird hierdurch nicht begründet. Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.

12. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze zur Bearbeitung von Anfragen, zur Angebotserstellung und zur Durchführung des Vertrags verarbeitet.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung auf der Website von Papervoid Graphics.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, richtet sich der Gerichtsstand nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbestimmungen bleibt im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt.